Der Kompressor*, wie ein Druckluftkompressor in Kurzform genannt wird, bietet eine Reihe verschiedener Anwendungsmöglichkeiten für Heimwerker. Welche Werkzeuge lassen sich konkret mit Druckluft betreiben?
Im Handel finden sich häufig kleine Kompressoren*, die mit einer Spannung von 12 Volt betrieben werden. Der Name Kompressor lässt auf einen universellen Anwendungszweck schließen, tatsächlich sind Leistung und Volumen aber beschränkt. Diese Kompressoren sind nur für das einfache Aufpumpen von Reifen zu verwenden und können über den Zigarettenanzünder des Autos betrieben werden. Durch die starke Hitzeentwicklung dieser kleinen Modelle ist aber auch ein solcher Anwendungszweck stark begrenzt, viele Modelle müssen sich nach einigen Minuten Betrieb abkühlen.
Ein konventioneller Kompressor* speichert hingegen die Druckluft in einem Kessel. Ist innerhalb des Kessels der Solldruck erreicht, schaltet sich der Kompressor ab. Die Druckluft kann damit in gewisser Weise bevorratet werden und steht sofort zur Verfügung. Zudem kann der Kompressor durch die Abschaltung über Stunden hinweg betrieben werden, ohne zu überhitzen.
Solche Kompressoren sind nicht nur für eine Anwendung geeignet: Natürlich lassen sich damit einfach und schnell Reifen, Schlauchbote, Luftmatratzen oder Bälle aufpumpen. Dafür wird an den Schlauch eine Pistole angeschlossen, wie sie jener von Tankstellen ähnelt. Eine Ausblaspistole mit Spitze* ist hingegen dazu geeignet, um bei der Arbeit mit Holz oder Eisen Späne auszublasen und das Werkstück somit zu reinigen - zum Beispiel auch als Vorbereitung für eine Lackierung. Auch das Versprühen mit Farbe ist mit einem entsprechenden Aufsatz möglich: Spezielle Sprühpistolen sind mit einem Behälter ausgestattet, in den Öl oder Lack gefüllt werden kann. Die Partikel werden dann mit dem Luftstrom mitgerissen - und ermöglichen professionelles Lackieren mit dem Kompressor. Eine Alternative zum Schleifen als Lackiervorbereitung ist das gleichzeitig schonendere wie auch gründlichere Sandstrahlen - was sich ebenfalls bestens mit dem Kompressor erledigen. Benötigt wird dafür nur eine Pistole mit Sandbehälter.
Ein weiteres Anwendungsfeld erschließt sich Handwerkern: Werkzeuge wie Schlagschrauber*, Druckluftschraubendreher*, Schleifgeräte*, Tacker* und Ähnliches lassen sich ausgezeichnet mit Druckluft betreiben, was unterschiedliche Vorteile mit sich bringt. Im Vergleich zum Elektrowerkzeug fällt der Motor weg, weshalb die Werkzeuge kompakter und leichter werden. Zudem ist hier selbst hochwertiges Handwerkzeug überraschend günstig - kein Vergleich zum Profi-Equipment an Elektrowerkzeugen.
Hier sehen Sie noch einmal alle Anwendungsmöglichkeiten im Überblick:
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